Heilpraktikerin | Dr. rer. nat. Stefanie Muth

Heilpraktikerin
Dr. rer. nat. Stefanie Muth

Schröpftherapie

Schröpfen

Das Schröpfen ist sowohl Bestandteil der westlichen als auch der chinesischen Medizin. Mit einer Saugglocke wird auf einem bestimmten Hautareal ein mehr oder weniger starker Unterdruck erzeugt. Dieser Unterdruck aktiviert die Stoffwechselleistungen der Zellen, sorgt für eine verbesserte Durchblutung, einen verbesserten Lymphstromfluss, stimuliert das Immunsystem und lindert Schmerzen. Zudem nimmt der Muskeltonus unter dem geschröpften Gebiet ab, was bedeutet, dass Verspannungen wesentlich verbessert werden.

Unterstützend dabei wirkt die durch das Schröpfen ausgelöste Glückshormonausschüttung, die nicht nur eine deutliche Entspannung hervorruft, sondern Endorphine sind auch Voraussetzung für gute Selbstheilungskräfte des Körpers.

Mit der Schröpfung lassen sich auch die inneren Organe behandeln. Dies ist möglich, weil sich über sogenannte viszerokutane Reflexe Störungen der inneren Organe auf bestimmten Hautbereichen abbilden können. Andersherum beeinflussen die Hautreizungen die Stoffwechselaktivität der entsprechenden Organe.

Je nach Indikation wird die Schröpfung still oder als Schröpfkopfmassage (siehe auch pulsierendes Schröpfen) durchgeführt.

Wie sieht eine Schröpfbehandlung aus?

Eine klassische Schröpfbehandlung wird mit Glasschröpfköpfen durchgeführt. Dabei erzeuge ich mit einem brennenden Wattebausch einen Unterdruck in dem Schröpfkopf und setze ihn schnell auf die Haut auf. Nun saugt der Unterdruck das Gewebe an, was für den Körper einen starken Reiz bedeutet.

Manchmal, aber nicht immer entstehen durch die Schröpfung blaue Flecken. Diese Hämatombildung verstärkt die Wirkung und kann erwünscht sein. Gummiballschröpfköpfe setze ich in meiner Praxis nicht ein, da der mit ihnen erzeugte Unterdruck in der Regel nicht stark genug ist.

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